Es hätte so schön sein können:

Leider ist Baila leer geblieben.
Erste Zweifel kamen bereits kurz nach der freudigen Entscheidung, zu verkünden, dass Baila aufgenommen hat. Ich hätte mich an meinem Aberglauben festhalten sollen:
- Keine Informationen …
- Keine Namen suchen …
- Keine Welpen versprechen bevor der Wurf da ist.
Selbst Schuld! Bereits zu Weihnachten war klar, dass es maximal ein bis zwei Babies werden könnten. Baila wurde einfach nicht “dick”. Auch ihre Fressmenge steigerte sie nicht. Nicht wie sonst gierig:

Normale Fressmenge ca. 80 Gramm Trockenfutter pro Tag. Und mit jedem Tag wurde ich trauriger, denn ich hatte mich so sehr auf den Nachwuchs gefreut.
Endresultat:
Ca. 700 Euro Kosten, 4 konkrete Anfragen zu Welpen und die Wahrscheinlichkeit, keinen Baila-Nachwuchs in der Zucht einsetzen zu können.
Fragen:
- Geht es Baila gut?
- Woran es lag?
- Wie es weiter geht?
- Was habe ich daraus gelernt?
Antworten:
- Ja, sie spielt bereits wieder mit Baldur und kommandiert ihr Rudel.
- Spekulationen helfen nicht weiter. Ich weiß es nicht. Baila ist gesund. Der Rüde hatte bereits Nachwuchs.
- Keine Ahnung. Aber das ist ja wie immer. ;-) Vielleicht schafft sie es, noch mal bis zum 03.05.2009 läufig zu werden. Bis dahin darf ich sie laut Zuchtordnung belegen lassen. Da hat sie nämlich Geburtstag. Warten wir es ab.
- Vertraue auf den Aberglauben
und vertraue der Natur, diese lässt sich nicht “erzwingen”.
Ich darf zitieren:
“Die Zucht ist unendlich schwer: wenn auch manches von dem Erreichten dem Zufall zu verdanken ist, so gibt es doch Gesetze, nach denen man handeln, gibt es Grenzen, die man lernen muß”
“Nirgends tritt die menschliche Kraft des Willens schöner in die Erscheinung als bei der Zucht: es ist erstaunlich, wie die Natur sich bis zu gewissen Grenzen diesem Willen unterordnet. Ich sage bis zu gewissen Grenzen, denn wenn das Gleichgewicht des Weltalls und seiner Gesetze angetastet wird, versagt alles Wollen des Menschen…
….In der richtigen Erkenntnis dieser Tatsache liegt das ganze Geheimnis der Zucht”
[Strebel, Richard, "Die deutschen Hunde und ihre Abstammung mit Hinzuziehung und Besprechung sämtlicher Hunderassen, München, Ertel o. J., 5. Kapitel, S. 30]